SPD Ortsverein mit neuem Vorstand

Der SPD Ortsverein Güstrow und Umland hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt.
Neuer Vorsitzender ist Dr. Uwe Heinze.

Ortsvereinsvorsitzender

Ortsvereinsvorsitzender


Ihm zur Seite als stellvertretende Vorsitzende ist Wiebke da Cunha, sowie Christian Hergert als Schatzmeister. Weiterhin im Vorstand sind: Kathrin Hett, Andreas Schnee, Daniel Rudolph sowie Hartmut Reimann.
Dem langjährigen Vorsitzenden Uwe Burckhardt wurde für seine Arbeit gedankt.
Uwe Burckhardt

Uwe Burckhardt

Der Vorstand hat sich am 18. November konstituiert und nahm seine Arbeit auf.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für SPD Ortsverein mit neuem Vorstand

Helmut Schmidt Tot!

Die Güstrower Sozialdemokratie trauert um Helmut Schmidt.

Vielen älteren Güstrowern wird noch der Besuch am 13. Dezember 1981 in Güstrow im Gedächtnis sein.

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung von Helmut Schmidt. Er lebte für die Politik und die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Er hat sich um unser Land und seine Partei verdient gemacht.

Er hat sich immer dagegen gesträubt, ein Vorbild zu sein. In diesen Stunden des Abschieds wird uns allen jedoch sehr bewusst, wie viel wir ihm zu verdanken haben und was nachfolgende Generationen von ihm lernen können: Wille zur Übernahme politischer Verantwortung, Engagement für das öffentliche Wohl, wo nötig, unbeugsame Haltung auch wider den Zeitgeist, Unbeirrbarkeit in der Umsetzung von politischen Zielen. Leidenschaft in der Sache, aber Augenmaß und Gelassenheit im Handeln, Treue zu den als vernünftig erkannten ethischen Prinzipien und zum eigenen Gewissen.

Wir werden seine Urteilskraft, seine Weitsicht und seinen Rat vermissen. Wir trauern um Helmut Schmidt und sind stolz darauf, dass er einer von uns war.

R.I.P. Helmut Schmidt

R.I.P. Helmut Schmidt

Besuch in Güstrow- 13.12.81 in der Barlach Gedenkstätte

Besuch in Güstrow- 13.12.81 in der Barlach Gedenkstätte

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Helmut Schmidt Tot!

SPD begrüßt direkte Bürgerbeteiligung

Zur Bürgerbefragung eines Verkehrsversuches für eine Einbahnstraßenregelung in der Weinbergstraße

Seit Jahren erfolgen im Goldberger Viertel und den angrenzenden Wohnbereichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.
Teile des Maßnahmenpaketes wurden bereits umgesetzt. Weitere befinden sich in der Abwägung bzw. sollen noch erfolgen. Bestandteil dieser Maßnahmen ist auch die Variante einer Einbahnstraßenregelung im Bereich der Weinbergstraße.
Dazu veröffentlichte die Verwaltung im Güstrower Stadtanzeiger in der Ausgabe im September 2015 einen konkreten Lösungsvorschlag. Gleichzeitig erfolgte ein Aufruf an die Bewohner des betroffenen Stadtgebietes, ein Votum zur Einbahnstraßenlösung mit ja oder nein abzugeben. Die SPD – Fraktion hat die Einbeziehung der Bürger befürwortet. Der Bürgermeister hätte als zuständige Verkehrsbehörde selbst den Versuch einer Einbahnstraßenlösung festlegen können.
Mit der Möglichkeit der Bürgerbefragung hat er eine kluge und demokratische Entscheidung zugelassen. Die Bürger konnten selbst mitbestimmen, wie sie sich zu dieser Verkehrsregelung stellen. Inzwischen liegen de Ergebnisse der Befragung vor. Von 382 Haushalten, die sich im betroffenen Gebiet an der Befragung beteiligten, haben sich 354 gegen eine Einbahnstraßenregelung ausgesprochen. 28 votierten dafür. Außerdem haben sich sehr viele Bürger aus anderen Stadtgebieten und von außerhalb an der Abstimmung beteiligt. Von dort gibt es laut Verwaltungsinformationen nur ablehnende Meinungen.
Mit diesem überwältigten Ergebnis erhält der Bürgermeister den eindeutigen Auftrag, von einer Einbahnstraßenlösung abzusehen. Besser kann Demokratie nicht funktionieren. Es ist für Güstrow eine gute Erfahrung, das sich so viele Menschen aktiv an dieser Abstimmung beteiligt haben. Zugleich ist es geradezu eine Einladung, diese Art der Mitbestimmung häufiger anzuwenden.
Voraussetzung ist natürlich, dass die Bürger inhaltlich über geplante Vorhaben gründlich informiert werden. Das wurde in diesem Fall praktiziert.
Wenn man aber zum eigentlichen Ausgangspunkt der notwendigen Verkehrsberuhigung in den betroffenen Straßenzügen der Weinbergstraße, der Bürgermeister-Dahse-Straße-Str. und der Gutower Straße zurückkehrt, sind weitere geeignete Maßnahmen erforderlich.
Die Untergrundverhältnisse dieser Straßenzüge sowie die gegenwärtigen Straßenbeläge halten dem heutigen Verkehrsaufkommen nicht mehr statt.
In Zukunft sind hier bauliche Maßnahmen notwendig, die eine deutliche Reduzierung des Straßenlärms ermöglichen.

Hartmut Reimann
SPD-Fraktionsvorsitzender

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für SPD begrüßt direkte Bürgerbeteiligung